Stationärer Trockner AgroDry® für Mais , Weizen und Raps
in Deutschland
Trocknertyp: MDB-TN 1-12-SB
Trocknerleistung:
Mais: 8.4 t/h von 35% auf 15%
Weizen: 28.0 t/h von 19% auf 15%
Raps: 19.6 t/h von 13% auf 9%

In der Holzwerkstoffindustrie ist Trocknung ein Kernprozess. Nur eine präzise Steuerung der Restfeuchte bei Spänen und OSB-Strands ermöglicht eine gleichmäßige Plattenproduktion und minimiert Ausschuss. Gleichzeitig stellen steigende Energiekosten und wachsende Anforderungen an die Emissionsreduzierung Betreiber vor neue Herausforderungen. stela Laxhuber bietet mit seinen Niedertemperatur-Bandtrocknern eine bewährte Antwort: über 600 realisierte Bandtrockner weltweit, patentierte Wärmerückgewinnungstechnologie und individuelle Auslegung für jede Holzart und jeden Zerkleinerungsgrad.
Holz ist einer der ältesten vom Menschen genutzten Werkstoffe – und einer der innovativsten. Während Schnittholz bis ins 20. Jahrhundert der dominierende Werkstoff war, ist heute eine Vielzahl an Plattenprodukten aus der modernen Bau- und Möbelindustrie nicht mehr wegzudenken: OSB, Spanplatten, Sperrholz und Multiplex-Platten bieten gegenüber Schnittholz wesentliche Vorteile in Geometrie, Homogenität, Stabilität und Biegefestigkeit.
Entscheidend für die Nachhaltigkeit dieser Produkte ist die effiziente Nutzung der Rohware sowie die Verwendung von Sekundärrohstoffen, wie Restholz und Altholz. Die Holzwerkstoffindustrie ermöglicht so eine kaskadierende Ressourcennutzung und leistet einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft – eine Eigenschaft, die im Zeichen von EU-Taxonomie und Nachhaltigkeitsberichterstattung zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnt.

Holz unterliegt Schwankungen in Feuchte, Festigkeit und Struktur. Um daraus einen homogenen Werkstoff für anspruchsvolle Endprodukte zu erzeugen, sind zwei Schritte entscheidend: Zerkleinern und Trocknen. stela Bandtrockner verarbeiten alle Holzarten – Laub-, Nadel- und tropische Hölzer – in unterschiedlichem Zerkleinerungsgrad:

Hochtemperaturverfahren wie Trommeltrockner sind in der Holzwerkstoffindustrie weit verbreitet – mit steigenden Energiekosten und Emissionsvorschriften geraten sie unter Druck. Niedertemperatur-Bandtrockner von stela bieten gegenüber klassischen Verfahren drei entscheidende Vorteile:
Produktqualität: Die schonende Erwärmung des Produktes erhält die Festigkeit des Lignins und sichert eine gleichmäßige Endfeuchte über die gesamte Bandbreite – ohne Materialentmischung.
Emissionsreduzierung: Niedrigere Prozesstemperaturen bedeuten geringere VOC-Emissionen. stela Bandtrockner kommen dabei ohne nachgelagerte Abluftbehandlungsanlage aus.
Energieeffizienz: Durch optimale Abstimmung aller Komponenten und – bei Ausstattung mit RecuDry® – durch aktive Wärmerückgewinnung aus der Abluft werden thermische Verbrauchswerte erreicht, die Trommeltrockner nicht erzielen können.
stela bietet für die Holzwerkstoffindustrie zwei Bandtrockner-Baureihen, die sich in Bandbreite und Leistungsbereich unterscheiden – beide mit demselben hohen Qualitätsanspruch und modularem Aufbau.
BT Bandtrockner – für hohe Produktionsvolumen
Der BT ist stela Hochleistungstrockner für industrielle Kunden. Mit Bandbreiten von 6.200 bis 8.400 mm erreicht er Trocknungsleistungen, die in der Branche ihresgleichen suchen. Geschlossene Konstruktion mit Isolierung und Modulbauweise ermöglicht effiziente Außenaufstellung, direkt-gekuppelte Multi-Vent-Radiallüfter sorgen für optimale Luftverteilung.
BTL Bandtrockner – für kleine bis mittlere Kapazitäten
Der BTL ist das kosteneffiziente Einstiegsmodell für Betriebe mit geringerem Durchsatzbedarf. Mit Bandbreiten von 2.000 bis 3.000 mm eignet er sich für Sägewerke, kleinere Spanplattenproduzenten und Betriebe mit Restholzanfall. Wie alle stela Bandtrockner arbeitet er mit top-down-Belüftung, Doppel-Verteilschnecken für optimale Produktverteilung und automatischer Feuchtemessung.
Weitere Informationen:
Bandtrockner Typ BTL Bandtrockner Typ BT
Ein gleichmäßiges Trocknungsergebnis über die gesamte Bandbreite ist in der Holzwerkstoffindustrie nicht verhandelbar – Feuchteunterschiede im getrockneten Material führen direkt zu Qualitätsproblemen in der Plattenproduktion. stela erreicht dieses Ziel durch mehrere aufeinander abgestimmte Maßnahmen:

Die patentierte RecuDry®-Technologie ist die wichtigste Innovation im Bereich der Bandtrocknung bei stela. Sie erschließt ein Energieeinsparpotenzial von 35 bis 55 % gegenüber einem Standard-Bandtrockner – abhängig von der eingesetzten Trocknungsfläche, Trocknungs- und Umgebungstemperaturen.
Wie funktioniert RecuDry®?
Ein herkömmlicher Bandtrockner führt die feuchtigkeitsbeladene Abluft vollständig ab – die darin enthaltene Energie geht verloren. RecuDry® nutzt diese Energie, indem es den Trocknungsprozess in zwei spezialisierte Module aufteilt:
1. Das Recu-Modul: Die Prozessluft wird im Kreislauf geführt. Diese Umluft wird mehrmals durch die Materialschüttung geführt, erneut auf die Trocknungstemperatur aufgeheizt und somit optimal mit Feuchtigkeit aufgesättigt – so wird aus ihr das Maximum an Trocknungsarbeit (Enthalpie) herausgeholt, bevor sie ins Kondensationsmodul weitergeleitet wird.
2. Das Kondensationsmodul: Die energiereiche, mit Wasserdampf gesättigte Recu-Luft wird hier in einem Luft-Luft-Wärmetauscher zur Kondensation gebracht und wärmt mit der dabei freiwerdenden Wärme die Umgebungsluft vor.
Das Ergebnis: Ein Großteil der eingesetzten Energie wird zurückgewonnen und steht dem Trocknungsprozess erneut zur Verfügung.
Kondensatbehandlung – sauber und wartungsarm
Bei der Kondensation fällt kontinuierlich Kondensat an, das Staub, Harzbestandteile und andere Holzinhaltsstoffe enthält. stela hat dafür eine eigens entwickelte Kondensatbehandlung entwickelt: Ein Bandfilter reinigt das Kondensat, eine Neutralisationseinheit stellt den pH-Wert ein, Überschuss wird über die Abwasserleitung abgeführt. Das aufbereitete Kondensat wird zur Reinigung des Wärmerückgewinnungssystems wiederverwendet – ein geschlossener Kreislauf, der wartungsarm und dauerhaft funktioniert.
RecuDry® Advanced – für maximale Einsparung
Mit dem RecuDry® Advanced System lässt sich durch eine weitere Vergrößerung der Trocknungsfläche eine Energieeinsparung von bis zu 55 % erzielen. Hinzu kommt: Bestehende Standard-Bandtrockner können auf das RecuDry®-System nachgerüstet werden – eine wirtschaftlich attraktive Option für Betriebe, die ihre bestehende Anlage modernisieren möchten.
stela Bandtrockner sind für eine Vielzahl von Wärmequellen ausgelegt, was die Integration in bestehende Energiesysteme erleichtert:
Besonders in der Holzwerkstoffindustrie bietet sich die Nutzung von Abwärme aus Biomasse aus der eigenen Produktion an – Rinde, Sägemehl und Restholz können verbrannt werden, um die Trocknungsanlage zu beheizen und so einen nahezu geschlossenen Energiekreislauf zu erzielen.
stela Laxhuber hat Bandtrocknungsanlagen für führende Holzwerkstoffproduzenten weltweit realisiert. Zwei Beispiele zeigen die Bandbreite der Anwendungen:
SWISS KRONO – Produktionssteigerung durch OSB-Doppelstock-Trockner in Polen
Für SWISS KRONO, einen der führenden Holzwerkstoffhersteller Europas, realisierte stela in Zary (Polen) eine innovative Erweiterungslösung für die bestehende OSB-Produktionslinie. Der vorhandene Trommeltrockner bildete einen Engpass beim Trocknen von OSB-Spänen von 50 % auf 2 % Feuchtigkeitsgehalt. stela löste dies durch die Konstruktion eines Bandtrockners Typ BT 2-6200-39, eine Doppelstock-Konfiguration, die platzsparend realisiert werden konnte. Als Wärmequelle wird die Abwärme der betriebseigenen Harzanlage genutzt, was fossile Brennstoffe einspart und die CO₂-Bilanz verbessert. Das System erreicht einen spezifischen Wärmeverbrauch von unter 1,05 MWh pro Tonne Wasser und einen Stromverbrauch von weniger als 30 kWh pro Tonne Wasser – und ermöglichte SWISS KRONO eine signifikante Steigerung der OSB-Produktionskapazität.

Berneck S.A. – Holzwerkstoffproduktion in Brasilien
Für BERNECK® in Lages, Santa Catarina (Brasilien) entwickelte stela den zum Zeitpunkt der Lieferung breitesten Bandtrockner der Unternehmensgeschichte: ein Bandtrockner Typ BT 1/8000-58.5-8 mit 8,4 Meter aktiver Bandbreite. Die Anlage trocknet Rinde und Hackschnitzel mit einem Durchsatz von 101 t/h von 60 % auf 45 % Restfeuchte – als Brennstoffvortrocknung.
Eine besondere Herausforderung war die Konstruktion: Die Anlage musste in 40-Fuß-Containern transportierbar sein. Ein intelligentes Regelungssystem, das auf die stark schwankende Zusammensetzung des Trocknungsguts reagiert, komplettiert das Anlagenkonzept.
Mit einer maximalen Wärmeabnahme von 27,1 MW bei einer Wasserverdampfungsleistung von über 27,5 t/h setzt das Projekt einen neuen Maßstab für Großanlagen in der brasilianischen Holzindustrie.

Die Endfeuchte des Trocknungsguts entscheidet direkt über die Qualität der fertigen Platte: Ist das Material zu feucht, reagiert der Leim beim Verpressen unkontrolliert, in der Platte bilden sich „blow-ups“ und Schwankungen in der Festigkeit – Ausschuss, der in der laufenden Produktion nicht tolerierbar ist. Niedertemperatur-Bandtrockner von stela regeln die Endfeuchte vollautomatisch auf den exakten Zielwert – mit einer Gleichmäßigkeit von ± 0,5 % bei gleichzeitiger natürlicher, heller Produktoberfläche; Trommeltrockner können dies technisch nicht oder nur selten erreichen.
Die Zielfeuchte hängt vom Endprodukt und dem eingesetzten Leimtyp ab. Als Richtwerte gelten:
Trommeltrockner sind in der Holzwerkstoffindustrie weit verbreitet, haben aber strukturelle Nachteile, die vor allem auf steigenden Energiekosten und Umweltauflagen basieren:
Niedertemperatur-Bandtrockner von stela arbeiten unter 120 °C und erzeugen dadurch deutlich weniger VOC-Emissionen als Trommeltrockner – der genaue Unterschied hängt von der jeweiligen Holzart ab. Durch die optionale RecuDry®-Wärmerückgewinnung wird eine Energieeinsparung von 35–55 % erreicht. Die gleichmäßige Durchströmung des Bandes liefert eine präzisere Endfeuchte – direkt messbar in weniger Ausschuss und besserer Plattenqualität.
stela Bandtrockner verarbeiten alle Holzarten – Laub-, Nadel- und tropische Hölzer – in nahezu allen Zerkleinerungsgraden: von Sägemehl über Sägespäne und Hobelspäne bis hin zu OSB-Strands. Die Bandkonfiguration, Beschickungstechnik und Belüftungsintensität werden individuell auf das jeweilige Produkt ausgelegt.
Beim Trocknungsprozess werden in Holzspänen natürlich vorkommende flüchtige organische Verbindungen (VOC) freigesetzt – Terpene, Aldehydverbindungen sowie Pinene, Limonen. Hochtemperaturtrocknung verstärkt diese Freisetzung erheblich und erhöht so den Aufwand für Abluftreinigung und Genehmigungsverfahren.
Niedertemperatur-Bandtrockner von stela reduzieren die VOC-Freisetzung durch die schonenden Prozesstemperaturen (Materialerwärmung) erheblich. Abluftbehandlungsanlagen werden nicht benötigt.
Ja – Niedertemperaturtrocknung ist für OSB-Strands besonders vorteilhaft. Hochtemperaturverfahren können die Strands beschädigen und führen zu ungleichmäßiger Trocknung. Der stela Bandtrockner arbeitet mit schonenden Temperaturen und einer auf OSB-Strands abgestimmten Beschickung, die Entmischung und Bruch vermeidet. Das Ergebnis ist eine homogene Endfeuchte, die die Plattenqualität direkt verbessert. Typische Ausgangswerte: Eingangsfeuchte ca. 100 % atro (Holzfeuchte bezogen auf Trockenmasse), Zielfeuchte 1,5–3 % – variabel je nach Anforderung der Weiterverarbeitung.
Der BTL (Bandbreite 2.000–3.000 mm) ist das kosteneffiziente System für kleine bis mittlere Kapazitäten – ideal für Sägewerke und kleinere Produzenten. Der BT (Bandbreite 6.200–8.400 mm) ist der Hochleistungstrockner für industrielle Großproduzenten mit Trocknungsleistungen bis über 80 t/h. Beide Baureihen teilen dieselbe Grundtechnologie (top-down-Belüftung, modularer Aufbau, Vollautomatischer Betrieb).
RecuDry® teilt den Trocknungsprozess in zwei Module: Im Recu-Modul wird ein Teil der Abluft im Kreislauf geführt und optimal aufgesättigt. Im Kondensationsmodul wird diese energiereiche Luft zur Kondensation gebracht und die freiwerdende latente Wärme über einen Luft-Luft-Wärmetauscher zur Vorwärmung der Frischluft genutzt. Je nach Trocknungsfläche, Trocknungs- und Außentemperatur ergibt sich so eine Energieeinsparung von 35 bis 55 % gegenüber einem Standard-Bandtrockner.
Bestehende Anlagen können auf RecuDry® nachgerüstet werden.
Eine pauschale Aussage zur Amortisationszeit ist ohne konkrete Projektdaten nur schwer möglich und irreführend.
Entscheidend sind Durchsatz, Eingangsfeuchte des Materials, die verfügbare Wärmequelle und die standortspezifischen Energiepreise. Da Trocknung in der Holzwerkstoffproduktion ohnehin ein zwingend erforderlicher Prozessschritt ist, lautet die eigentliche wirtschaftliche Frage nicht „ob“, sondern welches Trocknungssystem die niedrigsten Betriebskosten erzielt.
Den größten Hebel haben dabei die Energiekosten: Investitionen werden über Jahre abgeschrieben, und der Personalaufwand ist im vollautomatischen Betrieb vernachlässigbar.
Genau hier setzt die RecuDry®-Wärmerückgewinnung an. Das folgende vereinfachte Beispiel stellt die jährlichen Betriebskosten (OPEX) eines Standard-Bandtrockners denen eines RecuDry®-Systems gegenüber – bezogen auf 1 t Wasserverdampfung:
Annahmen zu Energiepreisen und Volllaststunden:
Annahme | Wert | Einheit |
| Wärmepreis | 35 | €/MWh |
| Strompreis | 150 | €/MWh |
| Jahresbetriebsstunden | 8.000 | h/a |
Jährliche Betriebskosten im Vergleich:
System | Wärme/a | Strom/a | OPEX gesamt/a | Δ |
Standard Bandtrockner | 291.200 € | 63.600 € | 354.800 € | — |
| RecuDry® | 188.160 € | 78.840 € | 267.000 € | −25 % |
| Jährliche Ersparnis pro Tonne Wasserverdampfung |
|
| 87.800 € |
|
Im Beispiel senkt RecuDry® die jährlichen Betriebskosten um rund 25 % – die höhere Stromaufnahme wird durch die deutlich geringeren Wärmekosten mehr als ausgeglichen.
Diese laufende Einsparung ermöglicht es, den Mehrpreis des RecuDry®-Systems gegenüber einem Standard-Bandtrockner in günstigen Konstellationen in weniger als 24 Monaten zu amortisieren – etwa durch höheren Durchsatz bei gleicher Wärmequelle, durch geringe Empfindlichkeit gegenüber stark steigenden Energiepreisen und eine gleichmäßigere Jahresverbrauchskurve.
Hinzu kommen Vorteile, die sich nicht direkt in der OPEX-Tabelle abbilden: höhere Produktionsraten bei weniger Ausschuss durch eine gleichmäßigere Endfeuchte sowie geringere Wartungs- und Instandhaltungskosten durch die schonendere Beanspruchung der Bauteile.
Die Werte sind ein vereinfachtes Rechenbeispiel und ersetzen keine projektspezifische Kalkulation. stela erstellt im Rahmen der Projektberatung eine belastbare Wirtschaftlichkeitsberechnung für den konkreten Standort – auf Basis von Durchsatz, Eingangsfeuchte, verfügbarer Wärmequelle und regionalen Energiepreisen.
Holzstäube sind brennbar und können unter bestimmten Bedingungen explosionsfähige Staubgemische bilden. stela berücksichtigt dies bei der Auslegung jeder Anlage durch angepasste Konstruktionsmaßnahmen, Staubabsaugung und Überwachungssysteme.
Bereits in der Vertriebsphase bewertet stela gemeinsam mit dem Kunden die Explosionsrisiken im Rahmen einer CE-Risikobeurteilung und legt die erforderlichen Schutzmaßnahmen fest. In der anschließenden Projektierungsphase wird die Anlage dann im Detail ausgelegt und alle notwendigen Schutzmaßnahmen werden umgesetzt.
Ja. stela Bandtrockner können sowohl mit Warmwasser, Dampf als auch mit Wärme aus Rauchgasen betrieben werden.
Wichtiger Hinweis: Rauchgase, meist mit hohem Wassergehalt aus der Biomasseverbrennung, wirken stark korrosiv und werden deshalb nicht direkt als Trocknungsmedium eingesetzt. Üblicherweise überträgt der Kunde die Wärme aus Rauchgasen zunächst auf ein Zwischenmedium – in der Regel Wasser oder Luft – das dann dem Bandtrockner zugeführt wird.
In der Holzwerkstoffindustrie ist die Nutzung von Biomasse-Abwärme aus der Verbrennung von Rinde, Sägemehl und Restholz eine sehr wirtschaftliche Lösung, da die anfallenden Reststoffe direkt als Energiequelle eingesetzt werden. In Kombination mit RecuDry® lässt sich so ein nahezu geschlossener Energiekreislauf realisieren.
Ja. Das RecuDry®-System ist als Nachrüstlösung für bestehende stela Bandtrockner verfügbar. Eine Umrüstung ist technisch möglich und wirtschaftlich attraktiv, insbesondere bei steigenden Energiekosten.
stela prüft im Rahmen einer individuellen Beratung, welche Einsparpotenziale für die konkrete Bestandsanlage realisierbar sind.
Jede Anlage wird individuell auf das Trocknungsprodukt, den Durchsatzbedarf und die Wärmequelle ausgelegt. Vor der Projektplanung führt stela im hauseigenen Technikum individuelle Trocknungsversuche durch, um exakte Trocknungskurven zu ermitteln. Von der Auftragserteilung bis zur Inbetriebnahme beträgt die typische Projektlaufzeit 10 bis 15 Monate – abhängig von Anlagengröße, Konfiguration und baulichen Gegebenheiten vor Ort. Für eine unverbindliche Ersteinschätzung wenden Sie sich direkt an das stela-Vertriebsteam.

Weitere Informationen:

Niedertemperatur, Durchlauftrockner, Umlauftrockner – Sie sind sich nicht sicher, was für Sie die beste Wahl ist? Gerne stehen Ihnen unsere erfahrenen Kollegen zur Seite, um gemeinsam mit Ihnen die beste Lösung für Ihr Produkt zu finden. Melden Sie sich gerne ganz unverbindlich bei uns.
Telefon +49 8724 899-10
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