Stela Laxhuber GmbH aus Massing erhält erstmals den bayerischen Mittelstandspreis

Gipfel im Freistaat erreicht

Quelle: PNP vom 26.05.2022 / red/hob, Foto: EWIF e.V. / Alexander von Spreti

 

Massing/München. Riesenerfolg für die Stela Laxhuber GmbH aus Massing und ihre 220 Mitarbeiter: Der Spezialist für Trocknungsanlagen erhielt zum ersten Mal den bayerischen Mittelstandspreis – und dies ausgerechnet im Jahr des 100-jährigen Firmenjubiläums. Es ist die bis dato höchste Auszeichnung für das Unternehmen.
Die Preisverleihung fand im Künstlerhaus am Lenbachplatz in München statt. Der Preis wird vom Europäischen Wirtschaftsforum und der Hochschule für angewandtes Management (HAM) gemeinsam mit dem Gipfelforum vergeben und stand diesmal unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Laxhuber widmet Preis den Mitarbeitern

„Die Stela Laxhuber GmbH hat gezeigt, dass mit sehr energieeffizienten Bandtrocknern eine sparsamere und emissionsärmere Trocknung möglich ist und Klimaneutralität erreicht werden kann“, heißt es in der Laudatio der Preisverleihung. Und weiter: „Für die individuellen Bedürfnisse der Kunden wird das optimale Trocknungskonzept entwickelt. So entstand unter anderem auch die breiteste Bandtrockneranlage weltweit. Durch Spezialanfertigungen ist es nun dennoch möglich, den Trockner in diesem neuen Format ohne Leistungsverluste und mit hoher Effizienz zu betreiben.“ Hervorzuheben sei auch, dass der neue Firmensitz und der Sitz der Stela Steuerungstechnik zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien beheizt würden. Der Fuhrpark des Unternehmens werde komplett auf Elektro- und Hybidfahrzeuge umgestellt und eine Photovoltaik-Anlage am Produktionsgebäude befinde sich im Bau.
„Wir sind natürlich sehr stolz auf den Preis“, erklärt Geschäftsführer Thomas Laxhuber im Gespräch mit der Heimatzeitung. Das Thema erneuerbare Energie habe man sich sowohl bei den Produkten als auch im Unternehmen selbst seit langer Zeit auf die Fahnen geschrieben. Der Mittelstandspreis sei vor allem eine Ehrung für Vergangenes, „wir sehen unsere Aufgabe natürlich darin, auch in Zukunft nicht stehen zu bleiben“, setzt Thomas Laxhuber auf die Weiterentwicklung im Unternehmen. Diese würden vor allem die Mitarbeiter vorantreiben: „Wir haben den Preis in München stellvertretend für sie alle entgegengenommen“, betont Thomas Laxhuber.

Seit 2007 wurden über 400 Unternehmen für den Bayerischen Mittelstandspreis nominiert und 41 ausgezeichnet. „Im Fokus stehen dabei mittelständische Unternehmen mit Sitz in Bayern, die als Säule der Gesell-schaft und des Mittelstandes eine Vorbildfunktion haben. Das Ziel des Wettbewerbes ist, besondere unternehmerische Leistungen im gesamten unternehmerischen Spektrum von mittelständischen Unternehmen mit Sitz in Bayern zu würdigen und der Öffentlichkeit als Vorbild vorzustellen“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Laut einer Studie werden 83 Prozent aller Auszubildenden im Mittelstand auf die Arbeitswelt vorbereitet, mehr als 50 Prozent der Arbeitnehmer werden dort beschäftigt und fast die Hälfte aller Hidden Champions sind deutsche, mittelständische Unternehmen. Um die Relevanz dieser Unternehmen sichtbar zu machen und ihre Leistung für die Gesellschaft zu würdigen, wurde 2007 erstmals „Der bayerische Mittelstandspreis“ vergeben.

Ziel: Spitzenleistung erkennbar machen

„Der Bayerische Mittelstandspreis wird an Unternehmen vergeben, die mit unkonventionellen Ansätzen besondere Herausforderungen meistern. Durch den branchenübergreifenden Vergleich werden Spitzenleistung erkennbar gemacht, innovative Ansätze deutlich herausgestellt und besondere Leistungen als Anreiz für andere im Netzwerk und darüber hinaus kommuniziert. Wir freuen uns als praxisorientierte Hochschule sehr, Bestandteil dieses Netzwerkes aus Unternehmen, Verbänden, und Politik zu sein, um damit gemeinsam Zukunftsthemen voranzubringen“, erklärt Prof. Dr. Peter Steinhoff, Mitorganisator der Auszeichnung und Professor für Unternehmenssteuerung sowie Internationales Management an der HAM.
Die Preisträger werden von einer Jury bestimmt, die aus ehemaligen Preisträgern, Vertretern der Sponsoren, Honoratioren der Verbandsgruppe „Wir Eigentümerunternehmer“ sowie Professoren der Hochschule für angewandtes Management (HAM) besteht. Die Kriterien für die Vergabe des Preises setzen sich aus Leistungen in den Bereichen Zukunftsfähigkeit und Innovation, Robustheit und Resilienz, Nachhaltigkeit und Verantwortung, Markterfolg und Kundenorientierung und Personalpolitik zusammen.